Mit einem Arbeitssieg und einer Gala-Vorstellung hat es nun auch noch unsere Erste in die nächsthöhere Klasse geschafft! Beim entscheidenden 3:0-Sieg gegen den TuS Herten II waren Trainer wie Fans begeistert von der gezeigten Leistung, die aus fünf Wochen konzentrierter Vorbereitung resultierte. Dabei war der Gegner keineswegs schwach und versuchte bis zum letzten Ballwechsel alles, um seine eigene Chance auf den Aufstieg zu nutzen! Mehrere sehenswerte Ballwechsel entstanden so und die zahlreichen Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Dass es dennoch ein klares Ergebnis gab, lag in erster Linie an der größeren Aufschlagsicherheit und der stabileren Annahme des VSC. Hinzu kam der überwiegend variable Angriff, der vor allem über die Außenposition ein ums andere Mal punkten konnte.
Aber von vorn: Die Relegation ist immer ein Dreier-Turnier mit einem Team aus der oberen und zwei Teams aus der unteren Klasse. In diesem Fall handelte es sich um den TV Gerthe (7. der 'Landesliga 6'), den TuS Herten II (2. der 'Bezirksliga 11') und den VSC (2. der 'Bezirksliga 12'). Favorit ist dabei meist der Klassenhöhere, denn er hat schon eine Saison auf diesem Niveau gespielt, das die beiden anderen ja erst erreichen wollen.
Der Spielplan wollte es, dass der VSC hier als erstes beim Landesligisten antreten musste, dann aber einen Tag Pause hatte, weil da das Spiel ohne VSC-Beteiligung stattfand, und zum Schluss den 'Klassenkameraden' zu Gast hatte.
Fünf Wochen hatte man sich auf diese beiden Spiele gezielt vorbereitet und mehrere Trainingsspiele absolviert. Doch die beiden ersten Sätze liefen nicht gut für den VSC. Der TV Gerthe profitierte von vielen kleinen Ungenauigkeiten, die die Umsetzung der Spielweise stark behinderten, und punktete aus VSC-Sicht etwas zu viel über seine Außenangreifer. Insgesamt wirkte der VSC dabei eher träge und einfallslos und zeigte wenige Aktionen, die auf Landesligatauglichkeit schließen ließen. Das Spiel 'lief' nicht, aber die Mannschaft arbeitete dagegen an und gegen Ende des zweiten Satzes gab es erste positive Auswirkungen, die jedoch noch nicht zum Satzgewinn reichten. Erst im dritten Satz gelang es endlich, die so intensiv geübten Spielzüge auch zum Erfolg zu führen. Die Folge war der erste Satzgewinn. Mit diesem Rückenwind ging es in die nächsten beiden Sätze und am Ende konnten die VSC-Damen doch noch den Sieg (16:25,22:25,25:17,25:21,15:11) mit nach Hause nehmen - der erste Schritt war geschafft.
Beim Duell der beiden VSC-Gegner machte sich der Trainer am nächsten Tag dann ein Bild vom bis dahin völlig unbekannten Gegner TuS Herten II. Auswirkungen auf die Ausrichtung des eigenen Teams ergaben sich dadurch jedoch nicht und das Ziel konnte somit nur lauten, die Spielweise weiter zu kultivieren und die Fehler weiter zu reduzieren. Das gelang dann in eindrucksvoller Manier! Von Anfang an kamen die ersten Pässe deutlich besser an und erleichterten das Zuspiel, was wiederum den Angreifern zu Gute kam. So erspielte sich der VSC in allen drei Sätzen spätestens ab dem 10. Punkt die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab (25:18,25:15,25:18).
Es spielten:
Julia (4), Celi(25) und Sonja(38) im Zuspiel
Anka(11), Lara(30) und Vicy(18) über Mitte
Janine(27), Sarah(3) und Leonie(50) auf Außen
und Cathi(1) erstmals in der Saison wieder als Libero
